Zwischen Gewerkschaft und Konzern gibt es wieder Streit. (Archivbild)
Zwischen Gewerkschaft und Konzern gibt es wieder Streit. (Archivbild)

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dpa

Zwischen Gewerkschaft und Konzern gibt es wieder Streit. (Archivbild)

Hamburg/Frankfurt/Main (dpa) - Knapp zwei Monate nach dem Abschluss eines neuen Tarifvertrags für die rund 16 000 Flugbegleiter der Lufthansa streitet sich deren Gewerkschaft erneut mit der Geschäftsführung. Auslöser ist die stark gestiegene Ticket-Nachfrage, wie das Nachrichtenmagazin «Spiegel» berichtet.

Deshalb wolle der Konzern allein im Sommer sein Sitzplatzangebot um elf Prozent aufstocken. Die Stammbelegschaft solle dafür vorübergehend mehr arbeiten. Vor allem Teilzeitkräften bietet die Lufthansa an, ihr Dienstpensum aufzustocken, schreibt der «Spiegel».

Vertreter der Gewerkschaft UFO melden nun Protest an. Sie fordern für alle Freiwilligen einen Aufschlag und wollen eine gesonderte Vereinbarung mit der Geschäftsleitung treffen. Ein Lufthansa-Sprecher verweist laut «Spiegel» auf den gerade erst neuausgehandelten Tarifabschluss. Außerdem wolle der Konzern bis Jahresende ohnehin mehr als 2000 neue Flugbegleiter einstellen. Mehr wollte das Unternehmen am Wochenende dazu nicht sagen.

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