Sparda Bank
Sparda-Bank Filiale in Berlin. Die Zahl der Mitglieder der genossenschaftlich organisierten Institute erhöhte sich auf 3,41 Millionen. Foto: Arno Burgi

Sparda-Bank Filiale in Berlin. Die Zahl der Mitglieder der genossenschaftlich organisierten Institute erhöhte sich auf 3,41 Millionen. Foto: Arno Burgi

dpa

Sparda-Bank Filiale in Berlin. Die Zahl der Mitglieder der genossenschaftlich organisierten Institute erhöhte sich auf 3,41 Millionen. Foto: Arno Burgi

Frankfurt/Main (dpa) - Deutschlands Sparda-Banken haben das Jahr 2012 mit einem Rekordüberschuss und einem erneut kräftigen Mitgliederzuwachs abgeschlossen.

Unter dem Strich standen bei den zwölf genossenschaftlichen Instituten rund 138,3 (Vorjahr: 131,9) Millionen Euro Gewinn nach Steuern, wie der Verband der Sparda-Banken am Montag in Frankfurt anhand vorläufiger Zahlen mitteilte.

Sowohl bei den Kundeneinlagen (Stand zum Jahresende: 52,3 Mrd Euro) als auch beim Kreditvolumen (37,4 Mrd Euro) gab es Zuwächse. Die Zahl der Mitglieder der genossenschaftlich organisierten Institute erhöhte sich netto um 89 000 auf 3,41 Millionen.

«Wir interpretieren diese Zahlen als Signal dafür, dass Kunden nicht unbedingt Kampfkonditionen geboten werden müssen», sagte Verbandschef Joachim Wuermeling. «Wir brauchen keinen Kulturwandel, denn wir betreiben seit 120 Jahren konsequent die Art von Banking, auf die sich heute alle zurückbesinnen wollen.»

Entgegen dem Branchentrend erhöhte sich die Mitarbeiterzahl der Sparda-Banken leicht auf 6354 (Vorjahr: 6302). «Natürlich haben auch wir Kostendruck», sagte Wuermeling. Auch die Sparda-Banken kämpften mit dem niedrigen Zinsniveau und schärferer Regulierung. Wuermelings Ausblick für 2013: «Was das betriebswirtschaftliche Ergebnis angeht, ist unsere Hoffnung, dass wir das auf vergleichbarem Niveau fortschreiben können.»

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