Vier Wochen vor dem regulären Schlussverkauf lockt der Einzelhandel mit attraktiven Rabatten.

Mit knalligen Plakaten macht der Handel auf seine Sonderangebote aufmerksam.
Mit knalligen Plakaten macht der Handel auf seine Sonderangebote aufmerksam.

Mit knalligen Plakaten macht der Handel auf seine Sonderangebote aufmerksam.

dpa

Mit knalligen Plakaten macht der Handel auf seine Sonderangebote aufmerksam.

Berlin. "Saisonware bis zu 50 Prozent reduziert". Gut vier Wochen vor dem regulären Schlussverkauf Ende Juli locken Deutschlands Modeläden, Kaufhäuser und Sportgeschäfte mit zum Teil schon saftigen Rabatten. Der Rotstift wird vor allem bei Textilien angesetzt. Die Händler machen vorzeitig Platz für neue Ware.

Kurz vor Beginn der Schulferien in einigen Bundesländern bieten etwa die zum Metro-Konzern gehörenden Kaufhof-Warenhäuser reduzierte Schuhe, Sommertextilien, Unterwäsche und Koffer an. Preisnachlässe gibt es aber auch bei Kochtöpfen, Geschirr, Badehandtüchern und Bettwäsche. Karstadt lockt mit günstigen Matratzen und herabgesetzter Damen- und Bademode.

Vereinzelt gibt es schon Preisnachlässe bis zu 50 Prozent

"Der eine oder andere versucht schon, seine Lager zu räumen", betont Jürgen Dax, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands des deutschen Textileinzelhandels. Im Schnitt werden Rabatte von 20 Prozent gewährt. Vereinzelt gibt es auch Preisnachlässe von bis zu 50 Prozent.

Mit dem bisherigen Geschäftsverlauf zeigen sich die rund 28.000 Textilhändler ganz zufrieden. So rechnet die Branche für das 1. Halbjahr mit einem Umsatzplus von drei bis vier Prozentpunkten. Insgesamt rechnet die Branche mit ihren knapp 2,9 Millionen Beschäftigten für das erste Halbjahr mit gleichbleibenden Umsätzen. "Die Spardiskussion hat die Verbraucher noch nicht verunsichert", sagt Falk.

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