Schutzbrief, Mobilitätsgarantie oder Autoclub-Mitgliedschaft? Für jeden Pannenfall gibt es den richtigen Anbieter.

Pannenhelfer sind versichert
Wer eine Autopanne hat, sollte einen Schutzbrief oder eine Verkehrsclub-Mitgliedschaft haben.

Wer eine Autopanne hat, sollte einen Schutzbrief oder eine Verkehrsclub-Mitgliedschaft haben.

dpa

Wer eine Autopanne hat, sollte einen Schutzbrief oder eine Verkehrsclub-Mitgliedschaft haben.

Düsseldorf. Panne, Unfall oder Krankheit auf der Urlaubsreise: Schutzbriefe und Verkehrsclub-Mitgliedschaften sollen Autofahrer schützen, wenn Probleme auftauchen. Wer bietet den besten Schutz für Autofahrer?

Was will ich absichern? Wer nur ein Auto hat und die, die darin sitzen, absichern will, für den sind Schutzbriefe der Versicherer interessant. Denn sie bieten rund um das versicherte Fahrzeug ganz ähnliche Leistungen bei Panne, Unfall oder einer Erkrankung des Fahrers im Ausland, wie die Schutzleistungen der Automobilclubs ACE, ADAC, AVD oder VCD. Wenn aber Ihr Partner oder die Kinder ein eigenes Auto fahren, so gilt der Schutz nicht für diese Fahrzeuge – anders als bei der Familien-Mitgliedschaft, wie sie die Clubs bieten.

Welchen Umfang soll der Schutz haben? Die Schutzbriefe der meisten Versicherer stehen den Mitgliedschaften bei Clubs und dem Plus-Angebot des ADAC kaum nach – außer, dass sie sich eben nur auf ein Auto erstrecken. Anders verhält es sich mit den Mobilitätsgarantien vieler Autohersteller. Hier geht es oft nur um Mobilität – und zwar im Fall einer Panne mit dem Auto. Hat der Kunde einen Unfall, greift die Mobilitätsgarantie vieler Hersteller nicht – im Gegensatz zu Hilfsleistungen von Clubs oder Versicherer-Schutzbriefen.

Wie sind die Konditionen im Pannenfall? Manche Versicherungen zahlen Abschleppkosten nur, wenn der Schadensfall mindestens 50 Kilometer vom Wohnort entfernt eingetreten ist. Autoclubs zahlen dagegen immer Pannen- und Unfallhilfe an Ort und Stelle bis zu 200 Euro sowie Abschleppen und Kostenübernahme nach einer Panne oder einem Unfall zur nächsten geeigneten Werkstatt bis zu 200 Euro.

Wer zahlt wie viel bei Übernachtung und/oder Heimreise? Fällt das Fahrzeug aus und sind die Insassen mehr als 50 bis 100 Kilometer von zu Hause entfernt, werden die Reisekosten für alle Insassen des Fahrzeuges zum Zielort übernommen – im Prinzip. Bei manchen Schutzangeboten bedeutet dies nur Fahrkarten zweiter Klasse der Bahn oder Tickets für ein Flugzeug bis zu einer Kostengrenze. Ähnlich ist dies bei Mietwagen; auch hier sind Kostenhöhe und Dauer der Nutzung unterschiedlich.

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