Saab
Das Saab-Werk im westschwedischen Trollhättan: Saab gilt seit Ende Juni als insolvenzgefährdet.

Das Saab-Werk im westschwedischen Trollhättan: Saab gilt seit Ende Juni als insolvenzgefährdet.

dpa

Das Saab-Werk im westschwedischen Trollhättan: Saab gilt seit Ende Juni als insolvenzgefährdet.

Stockholm (dpa) - Der Eigner des angeschlagenen schwedischen Autoherstellers Saab verkauft Aktien, um die Juli-Gehälter für die 1600 Angestellten auszahlen zu können.

Die niederländische Eignergesellschaft Swedish Automobile werde fünf Millionen Aktien an die Kapitalgesellschaft GEM Global Yield Fund Limited abgeben, teilte Saab am Mittwoch in Trollhättan mit. Der genaue Preis sei von der Kursentwicklung der kommenden zehn Tage abhängig.

«Saab erwartet, dass die Gehälter für die Angestellten noch in dieser Woche ausgezahlt werden können», hieß es in der Unternehmensmitteilung weiter. Ende Juni hatte das Unternehmen schon einmal die Gehälter und auch die Löhne für die Arbeiter nicht termingerecht überweisen können.

Wegen des Stillstands der Produktion seit April wegen unbezahlter Rechnungen an Zulieferer galt Saab zeitweise als insolvenzgefährdet. Nach verschiedenen Zusagen für neues Kapital über 61 Millionen Euro sollen ab Ende August wieder Autos von den Bändern in Trollhättan laufen. Im Stammwerk arbeiten 3700 Beschäftigte.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer