Ein Sanierungsplan für die Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS) muss auch von der EU-Kommission abgesegnet werden. Foto: Carlo Ferraro
Ein Sanierungsplan für die Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS) muss auch von der EU-Kommission abgesegnet werden. Foto: Carlo Ferraro

Ein Sanierungsplan für die Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS) muss auch von der EU-Kommission abgesegnet werden. Foto: Carlo Ferraro

dpa

Ein Sanierungsplan für die Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS) muss auch von der EU-Kommission abgesegnet werden. Foto: Carlo Ferraro

Rom (dpa) - Italiens Finanzminister und die Führungsspitze der Krisenbank Monte dei Paschi di Siena (MPS) wollen der Europäischen Zentralbank (EZB) in den kommenden Wochen einen Sanierungsplan für das angeschlagene Kreditinstitut vorlegen.

Bei einem Treffen in Rom berieten Finanzminister Pier Carlo Padoan, der MPS-Vorsitzende Alessandro Falciai und sein Stellvertreter Marco Morelli über künftige Maßnahmen, wie das Ministerium am Abend mitteilte.

Der Staat will der Bank mit einer vorsorglichen Rekapitalisierung aus der Misere helfen: Nach Berechnungen der Bankenaufsicht in Frankfurt benötigt das unter faulen Krediten leidende Geldhaus aus der Toskana 8,8 Milliarden Euro an frischem Kapital.

Ein Sanierungsplan muss auch von der EU-Kommission abgesegnet werden. Brüssel hatte bereits eine kurzfristige Geldspritze durch den Staat genehmigt, allerdings noch nicht entschieden, ob die Regierung in Rom das Kreditinstitut auch langfristig stützen darf. Dies ist aufgrund der neuen EU-Regeln bei der Bankenabwicklung politisch umstritten, da eigentlich erst Aktionäre und Kreditgeber haften sollen.

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