Rekordjahr dank vieler Innovationen.

Der Haupteinagang der Qiagen-Zentrale in Hilden.
Der Haupteinagang der Qiagen-Zentrale in Hilden.

Der Haupteinagang der Qiagen-Zentrale in Hilden.

Dirk Thomé

Der Haupteinagang der Qiagen-Zentrale in Hilden.

Düsseldorf/ Hilden. Das Biotechnologie-Unternehmen Qiagen hat sein Wachstum im vergangenen Jahr beschleunigt. Der Umsatz kletterte um 13 Prozent und überschritt erstmals die Milliardengrenze. Der Nettogewinn legte um 22 Prozent auf 199,6 Millionen Dollar zu.

79 Produkteinführungen brachte das Unternehmen mit Sitz in Hilden 2009 auf den Markt - sie trugen allein fünf Prozent zum Umsatz bei. Und auch für das laufende Jahr kündigt Vorstandschef Peer M. Schatz Innovationen an: "Da werden wir ein Portfolio auf den Markt bringen, wie es das bisher so noch nicht gab."

Das Wachstum soll auch für mehr Arbeitsplätze in Deutschland sorgen: In Hilden kommen in diesem Jahr zu den gut 1.000 Mitarbeitern 150 dazu. Im nächsten Jahr soll es laut Schatz einen weiteren "deutlichen Schub" geben.

Qiagen ist Marktführer bei Tests zur Erkennung von Gebärmutterhalskrebs. Hinzu kommen Tests zur Erkennung des Schweinegrippe-Virus, von Aids und Hepatitis. Im Bereich Veterinärmedizin brachte Qiagen zuletzt einen neuen Test zur Erkennung der Blauzungenkrankheit auf den Markt. alu

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