Firmenschild von Unister am ehemaligen Firmensitz in Leipzig. Foto: Jan Woitas
Firmenschild von Unister am ehemaligen Firmensitz in Leipzig. Foto: Jan Woitas

Firmenschild von Unister am ehemaligen Firmensitz in Leipzig. Foto: Jan Woitas

dpa

Firmenschild von Unister am ehemaligen Firmensitz in Leipzig. Foto: Jan Woitas

Leipzig (dpa) - Am Landgericht Leipzig hat der Prozess gegen drei frühere Manager des inzwischen insolventen Internet-Unternehmens Unister begonnen.

Den 39, 51 und 59 Jahre alten Männern wird unter anderem Steuerhinterziehung und Computerbetrug vorgeworfen. Die Männer nahmen am Mittwoch in Begleitung von jeweils zwei Anwälten auf der Anklagebank platz.

Mehr als 87 000 Kunden der Unister-Flugportale wie fluege.de wurden nach Auffassung der Generalstaatsanwaltschaft Dresden Preisvorteile bei der Buchung vorenthalten.

Dadurch sei ein Gesamtschaden von mehr als 7,6 Millionen Euro entstanden. Zudem sollen bei Unister jahrelang sogenannte Serviceentgelte nicht korrekt versteuert worden sein. Das hat das Unternehmen stets zurückgewiesen. Die Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts hat Verhandlungstermine bis Juni angesetzt.

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