Novartis-Zentrale in Indien. Der Schweizer Konzern will einem Pressebericht zufolge viele Stellen nach Indien auslagern. Foto: Divyakant Solanki/Archiv
Novartis-Zentrale in Indien. Der Schweizer Konzern will einem Pressebericht zufolge viele Stellen nach Indien auslagern. Foto: Divyakant Solanki/Archiv

Novartis-Zentrale in Indien. Der Schweizer Konzern will einem Pressebericht zufolge viele Stellen nach Indien auslagern. Foto: Divyakant Solanki/Archiv

dpa

Novartis-Zentrale in Indien. Der Schweizer Konzern will einem Pressebericht zufolge viele Stellen nach Indien auslagern. Foto: Divyakant Solanki/Archiv

Zürich (dpa) - Der Schweizer Pharmakonzern Novartis will laut einem Pressebericht tausende Stellen nach Indien verlagern.

Wie die «Neue Zürcher Zeitung» (NZZ) unter Berufung auf eine interne E-Mail schreibt, plane der Konzern in den kommenden Jahren bis zu 4000 Stellen im Pharmageschäft abzubauen beziehungsweise zu verlagern.

Das wären rund sechs Prozent der dortigen Mitarbeiter. Dem Blatt zufolge sind Umstrukturierungen in einer Größenordnung von 3000 bis 4000 Stellen «angedacht». Das sei Teil eines längerfristigen Programms um den Konzern zu straffen und Kosten zu senken.

«Um 2014 die notwendigen Mittel für die große Anzahl geplanter Produktlancierungen und andere Wachstumsbereiche sicherzustellen, beabsichtigt Novartis, vor allem in der Division Pharma Ressourcen freizusetzen, zu priorisieren und umzuverteilen», zitiert das Blatt den Konzern.

Unter dem Strich werde die Gesamtzahl der Beschäftigten im Jahr 2014 «relativ stabil» bleiben. 2013 war die Zahl der Beschäftigten bei Novartis im Gesamtkonzern um mehr als sechs Prozent auf knapp 135 700 geklettert. Der Konzern hat mit Patentabläufen zu kämpfen. Entsprechend ist auch die Marge unter Druck. Mit Kostensenkungen steuert Novartis gegen.

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