Die hochverschuldete Airline kämpft um ihre Existenz und hatte im Herbst ihre Aufspaltung angekündigt. Foto: Bernd Thissen
Die hochverschuldete Airline kämpft um ihre Existenz und hatte im Herbst ihre Aufspaltung angekündigt. Foto: Bernd Thissen

Die hochverschuldete Airline kämpft um ihre Existenz und hatte im Herbst ihre Aufspaltung angekündigt. Foto: Bernd Thissen

dpa

Die hochverschuldete Airline kämpft um ihre Existenz und hatte im Herbst ihre Aufspaltung angekündigt. Foto: Bernd Thissen

Berlin (dpa) - Mit der angeschlagenen Fluggesellschaft Air Berlin sind 2016 so wenige Passagiere geflogen wie seit sieben Jahren nicht.

28,9 Millionen Tickets wurden verkauft, 4,4 Prozent weniger als im Vorjahr, wie die zweitgrößte deutsche Airline am Donnerstag mitteilte. Allerdings war auch das Angebot der rot-weißen Flieger ähnlich stark geschrumpft. Air Berlin habe trotz eines herausfordernden Marktumfelds eine stabile Auslastung erreicht, betonte das Unternehmen.

Die hochverschuldete Airline kämpft um ihre Existenz und hatte im Herbst ihre Aufspaltung angekündigt. Einen Passagierrekord hatte es 2011 mit 35,3 Millionen gegeben - jedoch bei deutlich geringerer Auslastung. 2016 Jahr lag diese bei 84,3 Prozent - 0,1 Prozentpunkt mehr als im Vorjahr.

Eine zentrale Rolle bei den Zerschlagungsplänen für Air Berlin fällt der Lufthansa zu. 38 Airbus-Mittelstreckenjets von Air Berlin sollen für die Lufthansa-Töchter Eurowings und Austrian Airlines abheben.

Zudem wollen Lufthansa und Air Berlins arabische Großaktionärin Etihad eigene Flüge unter der Flugnummer ihrer Partnerin vermarkten. Zudem will sich Air Berlin von ihrem Touristik-Geschäft samt der österreichischen Tochter Niki trennen.

Auch im Dezember beförderte Air Berlin weniger Passagiere als im Vorjahresmonat. Die Auslastung sank um 1,5 Prozentpunkte auf 78,4 Prozent, die Zahl der Fluggäste um 1,3 Prozent auf 1,6 Millionen.

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