Ölpreise
Konjunkturdaten aus China, die auf eine rückläufige Industrieproduktion hindeuten, haben den Ölpreis nach unten getrieben. Foto: Ingo Wagner

Konjunkturdaten aus China, die auf eine rückläufige Industrieproduktion hindeuten, haben den Ölpreis nach unten getrieben. Foto: Ingo Wagner

dpa

Konjunkturdaten aus China, die auf eine rückläufige Industrieproduktion hindeuten, haben den Ölpreis nach unten getrieben. Foto: Ingo Wagner

Singapur (dpa) - Die Ölpreise sind am Montag schwach in die neue Handelswoche gegangen.

Händler nannten neue Konjunkturdaten aus China als Grund, die auf eine rückläufige Industrieproduktion hindeuten. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August kostete am Morgen 101,94 US-Dollar.

Das waren 22 Cent weniger als am Freitag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) sank um 18 Cent auf 96,38 Dollar.

Zwei stark beachtete Frühindikatoren für die chinesische Wirtschaft gaben zu Wochenbeginn nach. Der Einkaufsmanagerindex des Handelsverbands CFLP sank von Mai auf Juni um 0,7 Punkte auf 50,1 Zähler.

Der entsprechende Indikator der Großbank HSBC verlor einen Zähler auf 48,2 Punkte. HSBC-Chefvolkswirt für China, Qu Hongbin, sprach von erhöhtem Druck auf die Industrieunternehmen. China ist mit den USA das Land mit dem weltweit größten Ölverbrauch.

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