Eine mit Öl verschmutzte Flasche im Amazonas-Gebiet. Das US-Ölunternehmen Texaco soll dort Rückstände von Ölbohrungen falsch entsorgt und so weite Flächen des Regenwaldes verunreinigt haben. Foto: Guillermo Legaria/Archiv
Eine mit Öl verschmutzte Flasche im Amazonas-Gebiet. Das US-Ölunternehmen Texaco soll dort Rückstände von Ölbohrungen falsch entsorgt und so weite Flächen des Regenwaldes verunreinigt haben. Foto: Guillermo Legaria/Archiv

Eine mit Öl verschmutzte Flasche im Amazonas-Gebiet. Das US-Ölunternehmen Texaco soll dort Rückstände von Ölbohrungen falsch entsorgt und so weite Flächen des Regenwaldes verunreinigt haben. Foto: Guillermo Legaria/Archiv

dpa

Eine mit Öl verschmutzte Flasche im Amazonas-Gebiet. Das US-Ölunternehmen Texaco soll dort Rückstände von Ölbohrungen falsch entsorgt und so weite Flächen des Regenwaldes verunreinigt haben. Foto: Guillermo Legaria/Archiv

San Ramon/Sucumbios (dpa) - Der US-Ölkonzern Chevron soll in Ecuador wegen Umweltschäden im dortigen Amazonas-Gebiet 18 Milliarden US-Dollar Schadensersatz zahlen. Das entsprechende Urteil einer ersten Instanz vom Februar wurde am Dienstag von einem Berufungsgericht bestätigt.

Chevron sprach in einer Mitteilung vom Dienstagabend von einer unrechtmäßigen Entscheidung und Betrug. Die Gesellschaft kündigte an, vor einem US-Gericht dagegen vorzugehen.

Darüber hinaus kann das Unternehmen auch noch vor das oberste Gericht des südamerikanischen Landes ziehen. Der Rechtsstreit hat eine lange Geschichte: Vor etwa 18 Jahren hatten Einwohner der Region geklagt, weil das US-Ölunternehmen Texaco Rückstände von Ölbohrungen falsch entsorgt und so weite Flächen des Regenwaldes verunreinigt haben soll. Chevron hatte Texaco 2001 übernommen.

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