Zwei Modelle des gesten- und ferngesteuerten Balancierroboters WowWee Mip von Jazwares, Foto: Daniel Karmann
Zwei Modelle des gesten- und ferngesteuerten Balancierroboters WowWee Mip von Jazwares, Foto: Daniel Karmann

Zwei Modelle des gesten- und ferngesteuerten Balancierroboters WowWee Mip von Jazwares, Foto: Daniel Karmann

dpa

Zwei Modelle des gesten- und ferngesteuerten Balancierroboters WowWee Mip von Jazwares, Foto: Daniel Karmann

Nürnberg (dpa) - Die weltweit größte Spielwarenmesse in Nürnberg legt den Fokus in diesem Jahr auf praktische, klassische, kleine und technische Spielsachen.

«Wir haben uns vier Entwicklungen herausgepickt, von denen wir ziemlich sicher sind, dass sie 2014 den Markt verändern werden», sagte Marketingdirektor Christian Ulrich am Donnerstag in Nürnberg. Die Schlagworte lauten: Fit4Life, Retromania, Mini is King und TechToys. Diese Trends werden im Mittelpunkt der am Mittwoch (29. Januar) beginnenden Messe stehen, zu der rund 2750 Aussteller und mehr als 70 000 Fachbesucher aus aller Welt erwartet werden.

Hinter Fit4Life verstecken sich Spielsachen, die konkrete Fähigkeiten fördern. Dazu zählen Handarbeiten wie das populäre Mützenhäkeln ebenso wie Backen, Handwerken oder Gärtnern. Unter Retromania fallen neu aufgelegte Klassiker oder Produkte im Retro-Look. «Das Potenzial in diesen Spielwaren liegt darin, dass die Eltern selbst mit ihnen gespielt haben und positive Erinnerungen haben, die sie gern an ihre Kinder weitergeben», schilderte Ulrich.

Kleine Spielsachen sind ebenfalls im Kommen. Das habe ganz praktische Gründe, erläuterte Ulrich - schließlich gebe es gerade in den Städten immer weniger Platz zum Spielen. Zudem nehme die Mobilität zu und damit die Notwendigkeit, das Spielzeug der Kinder leicht und unkompliziert transportieren zu können.

Deren Lieblingsstück kann zugleich auch zu den TechToys gehören - das Label bezeichnet die Verbindung von klassischen Spielwaren und technischen Finessen. Dieser Trend besteht bereits seit einigen Jahren und wird durch den Siegeszug der Smartphones und Tablet-PCs noch verstärken. «Apps kommen hier immer stärker in den Blickpunkt auch der Spielwarenbranche», betonte Ulrich.

Dank einer eigens gebauten Halle könne das Angebot in diesem Jahr ausgeweitet werden, kündigte der Vorstandsvorsitzende der Spielwarenmesse, Ernst Kick, an. So werde der Baby- und Kleinkindbereich vergrößert und neue Produktkategorien wie Kinderwagen, Autositze und Möbel eingeführt. Insgesamt zeigen die Aussteller auf der Weltleitmesse gut eine Million Produkte, darunter rund 70 000 Neuheiten - wobei dazu in der Branche auch Spielsachen mit nur geringfügigen Abweichungen wie einer anderen Farbe zählen.

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