Absturz: In einer Woche verlor die Aktie des US-Medienriesen News Corp. rund 15 Prozent. Nun will der Konzern mit einem Aktienrückkauf gegensteuern.
Absturz: In einer Woche verlor die Aktie des US-Medienriesen News Corp. rund 15 Prozent. Nun will der Konzern mit einem Aktienrückkauf gegensteuern.

Absturz: In einer Woche verlor die Aktie des US-Medienriesen News Corp. rund 15 Prozent. Nun will der Konzern mit einem Aktienrückkauf gegensteuern.

dpa

Absturz: In einer Woche verlor die Aktie des US-Medienriesen News Corp. rund 15 Prozent. Nun will der Konzern mit einem Aktienrückkauf gegensteuern.

New York (dpa) - Der wegen der Abhöraffäre in Großbritannien unter Druck geratene US-Medienkonzern News Corp. will mit einem groß angelegten Aktienrückkauf das Vertrauen der Anleger zurückgewinnen.

Das von Rupert Murdoch kontrollierte Unternehmen kündigte am Dienstag an, für insgesamt 5 Milliarden Dollar (3,6 Mrd Euro) Anteilsscheine aufkaufen zu wollen. Das treibt den Kurs, weil die verbleibenden Anteilseigner ein größeres Stück am Unternehmen bekommen. Vorbörslich schoss die News-Corp.-Aktie bereits um rund 5 Prozent nach oben.

In den vorangegangenen Tagen hatte die Aktie dagegen nur eine Richtung gekannt: nach unten. Grund waren immer neue Enthüllungen über Abhöraktionen von News-Corp.-Zeitungen in Großbritannien. Murdoch sah sich deswegen gezwungen, das größte Sonntagsblatt der Insel, die «News of the World», dichtzumachen. Angesichts des Skandals steht die geplante Komplettübernahme des britischen Fernsehkonzerns BSkyB mittlerweile infrage.

Binnen einer Woche war der Kurs um insgesamt rund 15 Prozent abgestürzt - dabei wurde bis zum Montag ein Wert von 7 Milliarden Dollar vernichtet. Mit dem Aktienrückkauf will Murdoch seine Aktie nun wieder aufpäppeln. Er will die Papiere Stück für Stück in den nächsten zwölf Monaten kaufen. 1,8 Milliarden Dollar stehen dabei noch aus einem alten Aktienrückkauf zur Verfügung; diesen Betrag stockte der Verwaltungsrat nun um 3,2 Milliarden Dollar auf.

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