Pfingststurm Ela hinterließ umgekippte Bäume und pure Verwüstung wie hier in Düsseldorf. Foto: Martin Gerten
Pfingststurm Ela hinterließ umgekippte Bäume und pure Verwüstung wie hier in Düsseldorf. Foto: Martin Gerten

Pfingststurm Ela hinterließ umgekippte Bäume und pure Verwüstung wie hier in Düsseldorf. Foto: Martin Gerten

dpa

Pfingststurm Ela hinterließ umgekippte Bäume und pure Verwüstung wie hier in Düsseldorf. Foto: Martin Gerten

Berlin (dpa) - Für die Schäden von Naturgewalten haben die Sachversicherer im vergangenen Jahr rund zwei Milliarden Euro gezahlt.

Diese Schätzzahl nannte der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) am Freitag in Berlin. Damit kamen die Gesellschaften deutlich günstiger davon als 2013. Damals hatten Hagelstürme und Hochwasser an Donau und Elbe die Schadenssumme auf 5,7 Milliarden Euro anwachsen lassen.

Allein zwei Naturereignisse verursachten 2014 Schäden in Höhe von zusammen mehr als 500 Millionen Euro, so GDV-Präsident Alexander Erdland. 250 000 Schadensfälle gingen auf das Konto des Sturms «Ela» im Juli 2014. Bilanz: Rund 400 Millionen Euro.

Ein Starkregen Ende Juni, vor allem in Münster, führte zu 30 000 Schäden, für die die Versicherer mit 140 Millionen Euro einsprangen. Innerhalb weniger Stunden seien dort 292 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen - eine der größten Mengen, die je in Deutschland gemessen worden seien.

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