Das "Schmuckstück", die National-Bank-Dependence in Wuppertal.
Das "Schmuckstück", die National-Bank-Dependence in Wuppertal.

Das "Schmuckstück", die National-Bank-Dependence in Wuppertal.

A. Fischer

Das "Schmuckstück", die National-Bank-Dependence in Wuppertal.

Düsseldorf. Die Essener Nationalbank sondiert den Markt und führt derzeit "interessante Gespräche" über mögliche Zukäufe von Finanzinstituten. Das bestätigte Vorstandschef Thomas Lange bei der Bilanzvorlage in Düsseldorf.

Die Akquisitionen müssten aber zu der Regionalbank, die in NRW an 24 Standorten mit 800 Mitarbeitern über 100.000 Kunden betreut, passen, betonte er. Sonst könne man mit einer mit 350 Millionen Euro gefüllten "Kriegskasse" auch aus eigener Kraft wachsen. So habe man als neue Standorte Münster, Bielefeld und Köln im Visier.

Am wahrscheinlichsten sei der Gang nach Münster, sagte Lange. Seit vier Jahren ist die Bank, die über vier Milliarden Euro Bilanzsumme verfügt und 2009 den Gewinn um 45 Prozent auf 17,4 Millionen Euro steigerte, in Düsseldorf vertreten, seit Ende 2008 in Wuppertal - "ein Schmuckstück", lobte Lange.

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