Die entstandenen Kosten werden ersetzt. In Deutschland ist der bargeldlose Einkauf wieder möglich.

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Trostpflaster für die Kunden: Banken und Sparkassen wollen für die Kosten aufkommen, die Kunden durch die Panne mit den EC- und Kreditkarten entstanden sind.

Trostpflaster für die Kunden: Banken und Sparkassen wollen für die Kosten aufkommen, die Kunden durch die Panne mit den EC- und Kreditkarten entstanden sind.

dpa

Trostpflaster für die Kunden: Banken und Sparkassen wollen für die Kosten aufkommen, die Kunden durch die Panne mit den EC- und Kreditkarten entstanden sind.

Berlin. Banken und Sparkassen wollen die Gebühren erstatten, die ihren Kunden wegen der Panne mit rund 30Millionen EC- und Kreditkarten entstanden sind. Die Einzelheiten müssten die Kunden allerdings mit ihrer jeweiligen Bank klären, hieß es am Freitag beim Sparkassen- und beim Bankenverband.

Ein Sprecher des Bankenverbandes sagte am Freitag, wer wegen des Softwarefehlers nur Geld an Automaten fremder Institute bekommen konnte, solle die Gebühren dafür zurückerhalten. Das gelte auch für Abhebungen am Schalter oder wenn Bargeld ins Ausland überwiesen werden musste.

Derweil ist das Einkaufen mit EC-Karte in Deutschland wieder problemlos möglich. Nach einer Woche Ärger mit abgelehnten Zahlungskarten gaben Handel und Kreditgewerbe am Freitag Entwarnung. Ein neues Programm für die Zahlungsterminals an den Ladenkassen machte das System wieder funktionstüchtig.

Im europäischen Ausland werden EC- und Kreditkarten aber noch immer häufig abgelehnt. Dort kann die Umstellung von Geldautomaten und Händler-Lesegeräten noch länger dauern.

Die Panne mit rund 30Millionen fehlerhaft programmierten EC- und Kreditkarten trat seit dem Jahreswechsel auf. Ein Programm im Mikrochip verarbeitete die Jahreszahl 2010 nicht richtig. Die meisten Automaten geben bereits seit Donnerstag wieder Bargeld an alle Karteninhaber aus.

Ein Umtausch von Karten ist derweil noch nicht vom Tisch, weil das Programm in den fraglichen Chips den Fehler noch immer enthält. Die einzelnen Banken und Sparkassen müssen allerdings selbst entscheiden, ob sie die Karten austauschen oder versuchen, die Chips umzuprogrammieren, so dass der Datumsfehler nicht mehr auftritt. dpa

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