Rolf Eckers, Kommentarfoto 2015 nur dieses benutzen
Rolf Eckers

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Nele Eckers

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Es gibt gute Gründe für den Bayer-Konzern, Monsanto übernehmen zu wollen. Mit der Ernährung einer wachsenden Weltbevölkerung bei schrumpfenden Anbauflächen lässt sich langfristig sicher gutes Geld verdienen. Wer in Sachen Saatgut und Pflanzenschutz die Nase vorne hat, fährt den Profit ein. Gut möglich, dass die notwendigen Erntemengen ohne Gentechnik und Unkrautgifte wie Glyphosat nicht zu erzielen sind. Es könnte aber auch sein, dass die ökologische Landwirtschaft zunehmend an Boden gewinnt. Dann wäre Monsanto für Bayer ein Fehlgriff. Das Gebot ist auch deshalb voller Risiko, weil der sehr hohe Kaufpreis zum größten Teil über Schulden finanziert wird. Sprudeln die Gewinne nicht wie bisher, könnte sich Bayer mit den Monsanto-Krediten übernehmen.

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