Ausstellerschwund, Untergangsstimmung, Chefwechsel: Im Vorfeld der Düsseldorfer Modemessen war es turbulent zugegangen.

Düsseldorf.  Der Krise konnte sich die Igedo am Ende nicht entziehen: 24000 Fachbesucher kamen von Sonntag bis Dienstag in die Messehallen, 2300 weniger als zur Vorjahresveranstaltung. "Der Wind blies uns stark ins Gesicht. Doch alle, die unsere Messen bereits tot geredet haben, wurden eines Besseren belehrt", sagte der geschäftsführende Igedo-Gesellschafter Philipp Kronen. Die Stimmung bei den Ausstellern war besser als erwartet, viele berichteten von guten Geschäften. Für Kronen geht die Arbeit jetzt aber erst richtig los: Bis Mitte März soll ein zusätzlicher Geschäftsführer mit guten Kontakten in der Modebranche gefunden werden. Dann sollen neue Konzepte entwickelt werden, die schon zur Messe vom 26. bis 28. Juli greifen sollen.

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