Mick Jagger
Mick Jagger will sich parteipolitisch nicht vereinnahmen lassen. Foto: Daniel Deme

Mick Jagger will sich parteipolitisch nicht vereinnahmen lassen. Foto: Daniel Deme

dpa

Mick Jagger will sich parteipolitisch nicht vereinnahmen lassen. Foto: Daniel Deme

London/Davos (dpa) - Rolling-Stones-Sänger Mick Jagger (68) hat nach einer Debatte um seine politische Ausrichtung seine Teilnahme an einer Veranstaltung zum Weltwirtschaftsforum in Davos abgesagt.

«Ich habe das Gefühl, als politischer Fußball benutzt zu werden, und es gab viele falsche Kommentare über meine politische Einstellung», erklärte Jagger in einer Mitteilung. Deshalb halte er es für das Beste, den Auftritt in Davos abzusagen.

Jagger hatte zusammen mit dem Model Lily Cole, dem Erfinder des Internets, Tim Berners-Lee, dem Londoner Bürgermeister Boris Johnson und anderen an einem «Nachmittagstee» von Premierminister David Cameron teilnehmen sollen. Dabei sollte die Werbetrommel für Großbritannien gerührt werden. Jagger war daraufhin Nähe zu Camerons Partei, den konservativen Tories, nachgesagt worden. Themen der Weltwirtschaft interessierten ihn schon immer sehr, aber er habe Parteipolitik sein ganzes Leben lang vermieden, erklärte Jagger.

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