Eckhard Cordes
Unternehmenschef Eckhard Cordes: «Ich bin für Wettbewerb ­ am Ende wird sich das bessere Konzept durchsetzen.»

Unternehmenschef Eckhard Cordes: «Ich bin für Wettbewerb ­ am Ende wird sich das bessere Konzept durchsetzen.»

dpa

Unternehmenschef Eckhard Cordes: «Ich bin für Wettbewerb ­ am Ende wird sich das bessere Konzept durchsetzen.»

Düsseldorf (dpa) - Auch nach dem Einstieg des Investors Nicolas Berggruen beim krisengeschüttelten Karstadt-Konzern wirbt der Düsseldorfer Handelsriese Metro für eine Deutsche Warenhaus AG.

Eine Fusion der Metro-Tochter Galeria Kaufhof mit Karstadt biete die beste Zukunft für sichere Jobs, sagte Unternehmenschef Eckhard Cordes den NRW-Ausgaben der «Bild»-Zeitung. «Ich bin für Wettbewerb - am Ende wird sich das bessere Konzept durchsetzen (...)».

Metro sucht für seine Warenhauskette einen Investor. Nachdem im vergangenen Herbst Berggruens Einstieg bei Karstadt gelungen war, galt die Idee der Warenhaus AG zunächst als erledigt. Der Eintritt in die Warenhaus AG sei aber kein Zwang für Metro, betonte Cordes. «Wenn es nicht klappt, können wir sehr gut alleine weitermachen.» Kaufhof habe zuletzt «ein Rekordjahr nach dem anderen» erlebt. So sei das Geschäft von Januar bis September 2010 besser gelaufen als im Vorjahr.

In Asien will Metro in spätestens drei Jahren schwarze Zahlen schreiben. «Bis Ende 2013 wollen wir mit jedem Land in Asien profitabel sein», sagte Cash-&-Carry-Chef Frans Muller dem «Handelsblatt» (Dienstag). Bislang lieferte nach Angaben der Zeitung keines der asiatischen Länder, in denen Metro mit seinen Cash-&- Carry-Märkten vertreten ist, Gewinne ab. Indien, Japan, Pakistan, Vietnam und China, so sei zuletzt den HGB-Bilanzen der Einzelgesellschaften für 2009 zu entnehmen gewesen, schrieben rote Zahlen.

Für die Expansion bewilligte der Metro-Aufsichtsrat erstmals wieder deutlich höhere Summen als in den Vorjahren. Bis zu 800 Millionen Euro könnte der Konzern 2011 in mehr als 40 neue Cash-&- Carry-Märkte stecken, sagte Muller. Rund zwei Drittel sollten in die GUS-Schwellenländer und nach Asien fließen. Angesichts der Wirtschaftskrise hatte Metro zuletzt die Investitionen stark gedrosselt.

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