Lufthansa
Vor allem die Kerngesellschaft Lufthansa Passage zum Anstieg der Konzern-Passagierzahlen um 6,9 Prozent auf 7,3 Millionen Gäste bei.

Vor allem die Kerngesellschaft Lufthansa Passage zum Anstieg der Konzern-Passagierzahlen um 6,9 Prozent auf 7,3 Millionen Gäste bei.

dpa

Vor allem die Kerngesellschaft Lufthansa Passage zum Anstieg der Konzern-Passagierzahlen um 6,9 Prozent auf 7,3 Millionen Gäste bei.

Frankfurt/Main (dpa) - Die Lufthansa steuert dank Zukäufen und insgesamt steigender Nachfrage auf neue Rekorde bei Passagieren und Fracht zu. Bis Ende November flog der Kranich-Konzern rund 83,7 Millionen Gäste (plus 18,8 Prozent zum Vorjahr) und 1,85 Millionen Tonnen Fracht (plus 19,1 Prozent).

Dies teilet das Unternehmen am Donnerstag in Frankfurt mit. In diesen Zahlen sind neben Lufthansa, Lufthansa Cargo und Swiss erstmals die Leistungen der Zukäufe Austrian Airlines und British Midland komplett enthalten, die im Vorjahr nur für wenige Monate erfasst wurden.

Nach den Angaben trug im November vor allem die Kerngesellschaft Lufthansa Passage zum Anstieg der Konzern-Passagierzahlen um 6,9 Prozent auf 7,3 Millionen Gäste bei. Die Jets unter der Marke Lufthansa transportierten davon 4,9 Millionen Menschen und damit 10,1 Prozent mehr als im November 2009. In den ersten elf Monaten addierten sich 54,6 Millionen Passagiere, so dass der bisherige Rekord der Kerngesellschaft aus dem Jahr 2008 mit rund 57 Millionen sicher übertroffen wird.

Die profitable Swiss wuchs im November trotz erheblich größeren Streckenangebots deutlich langsamer um 3,1 Prozent auf 1,1 Millionen Passagiere. Bei der Frachttochter Lufthansa Cargo wurde über die zusätzlich angebotene Kapazität hinaus Transportleistung nachgefragt. Das Plus im Monatsvergleich betrug 18,9 Prozent auf 172 000 Tonnen Fracht.

Die Tochter Austrian Airlines beförderte bei fast unverändertem Angebot im November 798 000 Passagiere und damit 6,8 Prozent mehr als vor einem Jahr. British Midland schrumpft hingegen: Die angebotenen Sitzkilometer gingen um 11,5 Prozent zurück und die verkauften Tickets um 13,0 Prozent.

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