Lufthansa-Chef Christoph Franz wechselt demnächst an die Spitze des Pharma-Riesen Roche. Foto: Boris Roessler
Lufthansa-Chef Christoph Franz wechselt demnächst an die Spitze des Pharma-Riesen Roche. Foto: Boris Roessler

Lufthansa-Chef Christoph Franz wechselt demnächst an die Spitze des Pharma-Riesen Roche. Foto: Boris Roessler

dpa

Lufthansa-Chef Christoph Franz wechselt demnächst an die Spitze des Pharma-Riesen Roche. Foto: Boris Roessler

Frankfurt/Main (dpa) - Lufthansa-Chef Christoph Franz glaubt, dass die Airline dauerhaft unter Druck bleiben wird. Auf die Frage der «Welt am Sonntag», ob der Anpassungsdruck und die Bewegung in der Branche stets andauerten, sagte der Vorstandsvorsitzende: «Es geht sogar in jedem Fall weiter.»

Mit Blick auf das weitreichende Umbauprogramm «Score» für die Lufthansa, das er 2012 angestoßen hatte, ergänzte Franz: «Wir haben einen wichtigen Schritt gemacht.» Aber der Druck werde nicht kleiner. «Deshalb kommt es darauf an, dass wir die Veränderungsfähigkeit, die wir bei «Score» gezeigt haben, zum Alltag machen, zur Routine.»

Franz wird die Lufthansa demnächst verlassen. Er wechselt auf den Posten an der Spitze des Schweizer Pharma-Riesen Roche. Die Suche nach einem Nachfolger an der Spitze der Lufthansa läuft noch. «Es ist wahrscheinlich nie der richtige Zeitpunkt, ein Unternehmen zu verlassen, das sich in einem Umfeld bewegt, das sich derart schnell verändert», sagte Franz. «Für mich ist entscheidend: Wenn ich die Lufthansa verlasse, werden die Maßnahmen, die «Score» mit Leben füllen, zum größten Teil schon beschlossen sein. Und manches ist auch schon umgesetzt.»

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