Die Verhandlungsteilnehmer der GDL (links) und der Deutschen Bahn Ende Januar 2011 in Berlin zu Beginn der Tarifverhandlungen: Die GDL hofft auf ein «gutes Angebot».
Die Verhandlungsteilnehmer der GDL (links) und der Deutschen Bahn Ende Januar 2011 in Berlin zu Beginn der Tarifverhandlungen: Die GDL hofft auf ein «gutes Angebot».

Die Verhandlungsteilnehmer der GDL (links) und der Deutschen Bahn Ende Januar 2011 in Berlin zu Beginn der Tarifverhandlungen: Die GDL hofft auf ein «gutes Angebot».

dpa

Die Verhandlungsteilnehmer der GDL (links) und der Deutschen Bahn Ende Januar 2011 in Berlin zu Beginn der Tarifverhandlungen: Die GDL hofft auf ein «gutes Angebot».

Frankfurt/Berlin (dpa) - Die Lokführergewerkschaft GDL ist nach ihrer Warnstreik-Ankündigung weiterhin offen für ein Entgegenkommen der Arbeitgeber. «Falls ein gutes Angebot eintrifft, sprechen wir selbstverständlich noch einmal», sagte eine GDL-Sprecherin am Montag auf Anfrage in Frankfurt.

«Wir rechnen aber eigentlich nicht damit.» Die GDL hatte am vergangenen Donnerstag Warnstreiks bei der Deutschen Bahn und privaten Konkurrenten beschlossen, die nach einem Protesttag am 16. Februar beginnen sollen. Zur Begründung wurden gescheiterte Verhandlungen über einen Branchentarifvertrag genannt. Dieser soll Einkommen und Tarifstandards der rund 26 000 Lokführer angleichen.

Die GDL-Sprecherin bekräftigte, dass die Tarifkommission auch Vorbereitungen für eine Urabstimmung beschlossen habe. Ein Zeitpunkt stand vorerst nicht fest. GDL-Chef Claus Weselsky sagte dem «Neuen Deutschland» (Dienstag): «Eine Urabstimmung mache ich doch dann, wenn ich Arbeitskämpfe beschließe, um letztlich rechtssicher auch mehr als Warnstreiks durchführen zu können.»

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer