Lloyds verkauft 632 Bankfilialen
Eine Filiale der britischen Großbank Lloyds in London. Foto: Andy Rain / Archiv

Eine Filiale der britischen Großbank Lloyds in London. Foto: Andy Rain / Archiv

dpa

Eine Filiale der britischen Großbank Lloyds in London. Foto: Andy Rain / Archiv

London (dpa) - Der seit langem geplante Verkauf von 632 Filialen der britischen Großbank Lloyds an den Mischkonzern Co-Operative Group ist unter Dach und Fach.

Co-Op will dafür bis zu 750 Millionen Pfund (950 Mio Euro) zahlen. Darauf einigten sich beide Seiten, wie am Donnerstag bekanntwurde. 350 Millionen werden sofort fällig. Weitere bis zu 400 Millionen müssen erfolgsabhängig bis zum Jahr 2027 gezahlt werden. Lloyds wies am Donnerstag in einer Stellungnahme daraufhin, dass sich für die 4,8 Millionen Kunden der Bankfilialen keine Änderungen ergeben werden.

Lloyds ist in der Bankenkrise teilverstaatlicht worden und gehört zu 40 Prozent der Steuerzahler. Der Verkauf war eine Auflage der EU-Wettbewerbskommission.

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