Besucher auf der CES in Las Vegas
Besucher auf der CES in Las Vegas: Noch im Januar will LG seinen ersten OLED-Fernseher auf den Markt bringen - allerdings zunächst nur in den USA. Foto: Michael Nelson

Besucher auf der CES in Las Vegas: Noch im Januar will LG seinen ersten OLED-Fernseher auf den Markt bringen - allerdings zunächst nur in den USA. Foto: Michael Nelson

dpa

Besucher auf der CES in Las Vegas: Noch im Januar will LG seinen ersten OLED-Fernseher auf den Markt bringen - allerdings zunächst nur in den USA. Foto: Michael Nelson

Las Vegas (dpa) - LG will noch in diesem Monat seine ersten Flachbildfernseher mit OLED-Display auf den Markt bringen. «Im frühen Januar» werde der weltweite Verkauf der Geräte mit organischen Leuchtdioden starten, sagte LG-Chef-Techniker Scott Ahn in Las Vegas.

Im März sollen die ersten dieser LG-Fernseher in den USA verfügbar sein, kündigte US-Marketingchef James Fishler zum Start der Elektronikmesse CES (8. bis 11. Januar) an. Die neue Technologie hat allerdings ihren Preis. In den USA wird der 55-Zöller 12 000 Dollar (9150 Euro) kosten. Wann das Gerät in Europa erhältlich sein wird, blieb zunächst offen.

Mit Samsung hatte sich LG zuletzt ein Kopf-an-Kopf-Rennen geliefert, wer als erster Hersteller die neue Technologie mit marktreifen Geräten im heute üblichen Fernsehformat an den Start bringt. Lange galt die Produktion von OLED-Bildschirmen in großen TV-Dimensionen als sehr teuer und aufwendig. Sony hatte lange in die Entwicklung investiert, dann die Produktion aber aufgegeben.

Im Vergleich zu normalen LCD-Displays (Flüssigkristall) ist das OLED-Material selbstleuchtend. Bei Monitoren und Fernsehern müssen deshalb keine Leuchtmittel in das Display integriert werden. Dadurch können die Bildschirme hauchdünn und biegsam produziert werden. Der OLED-Fernseher von LG hat eine Dicke von 4 Millimeter. Die Bildwiedergabe soll um ein vielfaches kontrastreicher und deutlich schneller sein als bei herkömmlichen Displays. Sein 55-Zoll-Flaggschiff hatte der südkoreanische Hersteller erstmals vor einem Jahr auf der CES vorgestellt.

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