Lego hat sich in den letzten Jahren wieder stark auf seine Plastikklötze als Kernprodukt konzentriert und neue Fabriken in kostengünstigen Ländern angesiedelt.
Lego hat sich in den letzten Jahren wieder stark auf seine Plastikklötze als Kernprodukt konzentriert und neue Fabriken in kostengünstigen Ländern angesiedelt.

Lego hat sich in den letzten Jahren wieder stark auf seine Plastikklötze als Kernprodukt konzentriert und neue Fabriken in kostengünstigen Ländern angesiedelt.

dpa

Lego hat sich in den letzten Jahren wieder stark auf seine Plastikklötze als Kernprodukt konzentriert und neue Fabriken in kostengünstigen Ländern angesiedelt.

Billund (dpa) - Die Lego-Bauklötze bescheren ihrem dänischen Hersteller einen neuen Rekordgewinn und sollen künftig auch die Spielecken chinesischer Kinder füllen. Im vergangenenen Geschäftsjahr konnte das Familienunternehmen seinen Reingewinn um 69 Prozent auf 3,7 Milliarden Kronen (496 Mio Euro) steigern.

Beim Umsatz legte Lego um 37 Prozent auf 16 Milliarden Kronen zu, wie das Familienunternehmen am Donnerstag in der Konzernzentrale Billund in Jütland mitteilte. Lego-Chef Jørgen Vig Knudstorp verwies auf hohe Wachstumsraten vor allem in den USA, Großbritannien, Russland und Osteuropa. Er nannte die Entwicklung im letzten Jahr «ausgesprochen zufriedenstellend». Der eigene Anteil am Weltmarkt für Spielwaren sei von 4,8 auf 5,9 Prozent gestiegen.

Zu den Erwartungen für 2011 meinte Knudstorp: «Unser Wachstum wird weiter aus Nordamerika sowie Europa und bisher kleineren, aber kräftig wachsenden Märkten wie China kommen.» Zum Erolg des letzten Jahres trugen vor allem die klassischen Bauklotz-Linien Lego City, Lego Duplo und Lego Star Wars bei.

Das 1932 in einer Tischlerwerkstatt in Billund gegründete Lego hat sich in den letzten Jahren wieder stärker auf seine Plastikklötze als Kernprodukt konzentriert. Neue Fabriken wurden gleichzeitig in kostengünstigen Ländern wie Tschechien und Mexiko angesiedelt. Die Zahl der Vollzeitbeschäftigten stieg 2010 um 1079 auf 8365.

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