Lanxess
Rekordergebnis: Das Chemieunternehmen Lanxess will auch seine deutschen Standorte 2011 stärken.

Rekordergebnis: Das Chemieunternehmen Lanxess will auch seine deutschen Standorte 2011 stärken.

dpa

Rekordergebnis: Das Chemieunternehmen Lanxess will auch seine deutschen Standorte 2011 stärken.

Leverkusen/Berlin (dpa) - Der Spezialchemiekonzern Lanxess hat nach Darstellung der Unternehmensspitze im vergangenen Jahr ein Rekordergebnis erreicht. «Das Jahr 2010 wird mit Sicherheit das beste Jahr unserer Firmengeschichte».

Das sagte Vorstandschef Axel Heitmann dem «Tagesspiegel» (Montagausgabe). 2011 solle noch besser werden. Auch für die weitere Zukunft sei Lanxess optimistisch und peile 2015 ein Ergebnis vor Steuern, Zinsen, Abschreibungen (EBITDA) und Sondereinflüssen von 1,4 Milliarden Euro an.

Im vergangenen November hatte Lanxess nach kräftigen Zuwächsen seine Prognose für das Gesamtjahr erneut angehoben und erwartete für 2010 ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) sowie vor Sondereinflüssen von etwa 900 Millionen Euro. 2009 war das EBITDA vor Sondereinflüssen um fast 30 Prozent auf 422 Millionen Euro eingebrochen.

Sorge bereiten dem Unternehmen die anziehenden Rohstoffpreise. «Wir gehen davon aus, dass die Preise für unsere Rohstoffe auf den Weltmärkten 2011 weiter steigen werden. Das ist eine große Herausforderung für einen rohstoffintensiven Konzern», sagte Heitmann.

Das Chemieunternehmen will seine deutschen Standorte 2011 dennoch stärken. «Allein in diesem Jahr wollen wir 160 Millionen Euro investieren», sagte Heitmann. Das Geld soll nach Dormagen und Krefeld-Uerdingen fließen. Einen Übernahmeversuch fürchte Lanxess nicht. «Eine herausragende Unternehmensleistung und eine gute Bewertung an der Börse sind der beste Übernahmeschutz», sagte Heitmann. «Wir fühlen uns gut geschützt, und die Märkte scheinen diese Überzeugung durchaus zu teilen.»

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