Staatsanleihen
Nach kurzzeitiger Entspannung infolge der Rettung Irlands vom Wochenende ist die Stimmung am Markt für europäische Staatsanleihen wieder gekippt.

Nach kurzzeitiger Entspannung infolge der Rettung Irlands vom Wochenende ist die Stimmung am Markt für europäische Staatsanleihen wieder gekippt.

dpa

Nach kurzzeitiger Entspannung infolge der Rettung Irlands vom Wochenende ist die Stimmung am Markt für europäische Staatsanleihen wieder gekippt.

Frankfurt/Main (dpa) - Die Lage am Markt für europäische Staatsanleihen hat sich am Mittwoch weiter verschärft. Besonders stark stiegen die Risikoaufschläge für irische Staatstitel. Aber auch die Aufschläge für Anleihen aus Portugal, Spanien und Griechenland legten kräftig zu.

Als Grund gilt die allgemeine Verunsicherung angesichts der europäischen Schuldenkrise. Nach kurzzeitiger Entspannung infolge der Rettung Irlands vom Wochenende ist die Stimmung wieder gekippt. Ausschlaggebend ist nicht zuletzt die irische Regierungskrise.

Die Rendite der zehnjährigen irischen Staatsanleihe stieg am Vormittag um 0,23 Punkte auf 8,47 Prozent. Damit muss Irland mittlerweile mehr als dreimal soviel für frisches Kapital zahlen wie Deutschland, wo der Zins für zehnjährige Titel bei rund 2,6 Prozent liegt.

Die Rendite der zehnjährigen Anleihe Portugals stieg um 0,15 Punkte auf 6,89 Prozent, der Zins für spanische Papiere stieg ähnlich stark und liegt mittlerweile knapp über der Fünf-Prozent-Marke. Die Rendite griechischer Staatstitel mit zehn Jahren Laufzeit stieg um 0,12 Punkte auf 11,83 Prozent. Dies ist der mit Abstand höchste Zins zur Refinanzierung zehnjähriger Staatsschulden im Euroraum.

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