Einzelhandel
Für den deutschen Einzelhandel hat sich das Weihnachtsgeschäft 2013 gelohnt. Foto: Kay Nietfeld

Für den deutschen Einzelhandel hat sich das Weihnachtsgeschäft 2013 gelohnt. Foto: Kay Nietfeld

dpa

Für den deutschen Einzelhandel hat sich das Weihnachtsgeschäft 2013 gelohnt. Foto: Kay Nietfeld

Wiesbaden (dpa) - Ein starker Jahresendspurt hat die Kassen der Einzelhändler im vergangenen Jahr klingeln lassen.

Nach Schätzungen des Statistischen Bundesamtes steigerte die Branche ihren Umsatz 2013 nominal um 1,6 Prozent bis 1,8 Prozent. Inflationsbereinigt (real) dürften die Erlöse zwischen 0,3 Prozent und 0,5 Prozent über dem Vorjahr liegen, teilten die Statistiker am Dienstag in Wiesbaden mit.

Das vergangene Jahr könnte damit für die Branche besser gelaufenen sein als erwartet. Der Handelsverband HDE hatte zuletzt mit einem Umsatzplus von nominal 1,0 Prozent gerechnet. Der private Konsum war 2013 eine wichtige Stütze der deutschen Konjunktur und dürfte auch in diesem Jahr für positive Impulse in der größten Volkswirtschaft des Euroraumes sorgen.

HDE-Geschäftsführer Kai Falk wies allerdings darauf hin, dass es sich um eine erste Schätzung handele und einige Daten noch fehlten. «Nach den Ergebnisse der ersten elf Monate einschließlich des Starts ins Weihnachtsgeschäft im November stehen die Chancen gut, dass wir die Erwartungen für das Gesamtjahr erreichen werden», sagte Falk.

Im November stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 1,6 Prozent. Nominal legten die Erlöse um 2,6 Prozent zu. Im Vergleich zum Vormonat verbuchte die Branche kalender- und saisonbereinigt ein reales Plus von 1,5 Prozent. Einen stärkeren Zuwachs binnen Monatsfrist hatte es zuletzt im Januar 2013 gegeben.

Der HDE erwartet für die Monate November und Dezember im gesamten Einzelhandelsgeschäft ein Umsatzplus von 1,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die Bilanz des Weihnachtsgeschäfts und des vergangenen Jahres will der HDE Ende Januar vorlegen.

Die Stimmung der deutschen Verbraucher ist nach Angaben der GfK-Konsumforscher derzeit so gut wie seit mehr als sechs Jahren nicht. Gründe sind die gute Lage auf dem Arbeitsmarkt, Einkommenssteigerungen und die niedrige Inflation.

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