Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB). Foto: Daniel Reinhardt
Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB). Foto: Daniel Reinhardt

Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB). Foto: Daniel Reinhardt

dpa

Mario Draghi, Präsident der Europäischen Zentralbank (EZB). Foto: Daniel Reinhardt

Frankfurt/Main (dpa) - Die Europäische Zentralbank (EZB) macht nach Überzeugung des Ökonomen Michael Hüther nur noch Geldpolitik für die Krisenländer im Süden Europas. Die Notenbank hatte den Leitzins am Donnerstag überraschend auf 0,25 Prozent gesenkt.

Dieser und der vorausgegangene Zinsschritt seien nicht für den gesamten Euroraum angemessen, sagte der Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) am Freitag der dpa in Frankfurt: «Es kann auf Dauer nicht gut gehen, wenn man den Rest vergisst.»

Hier sei Bundesbankpräsident Jens Weidmann gefordert, denn den Sparern würden erhebliche Probleme gebracht: «Was wir erleben, ist eine finanzielle Repression.»

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