Griechenland
Eine Lokomotive der Griechischen Eisenbahnen (OSE) in einem Bahn-Depot im Westen von Athen. Foto: Orestis Panagiotou

Eine Lokomotive der Griechischen Eisenbahnen (OSE) in einem Bahn-Depot im Westen von Athen. Foto: Orestis Panagiotou

dpa

Eine Lokomotive der Griechischen Eisenbahnen (OSE) in einem Bahn-Depot im Westen von Athen. Foto: Orestis Panagiotou

Athen/Rom (dpa) - Eine weitere Privatisierung in Griechenland ist unter Dach und Fach: Die staatlichen italienischen Eisenbahnen (Ferrovie Dello Stato Italiane) haben die griechische Staatsbahn Trainose gekauft.

Ein entsprechender Vertrag wurde mit dem Privatisierungsfonds (TAIPED) unterzeichnet. Dies meldete das griechische Staatsfernsehen. Nach Berichten der Athener Finanzpresse soll der Kaufpreis bei 45 Millionen Euro liegen.

Privatisierungen sind wesentlicher Bestandteil des griechischen Spar- und Reformprogramms und Voraussetzung für weitere Hilfen der Gläubiger des hoch verschuldeten Lands.

Der relativ niedrige Kaufpreis sei Folge des schlechten Zustands, in dem sich die Bahn in Griechenland befindet, hieß es in den Berichten. Fast das gesamte Einsenbahnnetz auf der Halbinsel Peloponnes ist in den vergangenen vier Jahren aufgegeben worden. Die traditionsreichen Schlafwagenzüge zwischen Athen und Thessaloniki sowie auf der Strecke Thessaloniki-Istanbul fahren nicht mehr.

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