Trotz des Rückschlags Ende 2011 gibt es an den internationalen Finanzmärkten nach wie vor ein starkes Interesse an Gold, sagen Experten. Foto: Bundesbank
Trotz des Rückschlags Ende 2011 gibt es an den internationalen Finanzmärkten nach wie vor ein starkes Interesse an Gold, sagen Experten. Foto: Bundesbank

Trotz des Rückschlags Ende 2011 gibt es an den internationalen Finanzmärkten nach wie vor ein starkes Interesse an Gold, sagen Experten. Foto: Bundesbank

dpa

Trotz des Rückschlags Ende 2011 gibt es an den internationalen Finanzmärkten nach wie vor ein starkes Interesse an Gold, sagen Experten. Foto: Bundesbank

London (dpa) - Der Goldpreis ist mit einer kräftigen Erholung ins neue Jahr gestartet und kletterte am Dienstag bis an die Marke von 1600 US-Dollar. Zeitweise sprang der Preis für eine Feinunze (etwa 31 Gramm) auf ein Tageshoch bei 1597,30 Dollar und rutschte im Nachmittagshandel zurück auf 1588,75 Dollar.

Händler erklärten die kräftige Erholung mit einer Kursschwäche des US-Dollar. In der Woche vor dem Jahreswechsel war der Preis für das Edelmetall noch zeitweise auf 1520 Dollar abgerutscht. Trotz des Rückschlags Ende 2011 gebe es an den internationalen Finanzmärkten nach wie vor ein starkes Interesse, hieß es von Experten.

Zuletzt hatte der Goldpreis Anfang September 2011 ein Rekordhoch bei 1920 Dollar erreicht, war dann allerdings unter starken Verkaufsdruck geraten. In jüngsten Prognosen rechnen die meisten Fachleute im weiteren Verlauf des Jahres wieder mit einem moderaten Anstieg des Goldpreises.

Allerdings habe es zu Beginn des Jahres bereits eine enttäuschende Nachricht für die Anleger am Goldmarkt gegeben, hieß es in einem Kommentar der Commerzbank. Laut Angaben eines Branchenverbandes in Indien importierte das aufstrebende Schwellenland im vierten Quartal des abgelaufenen Jahres nur 125 Tonnen Gold. Noch im November ging der weltweit führende Branchenverband World Gold Council in einer Studie von Importen in Höhe von 281 Tonnen aus.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer