China
Erstmals seit sechs Jahren hat China ein Handelsdefizit in einem Quartal. (Symbolbild)

Erstmals seit sechs Jahren hat China ein Handelsdefizit in einem Quartal. (Symbolbild)

dpa

Erstmals seit sechs Jahren hat China ein Handelsdefizit in einem Quartal. (Symbolbild)

Washington (dpa) - Die Weltbank rechnet nach einer kräftigen Erholungsphase in der Weltwirtschaft für die kommenden Jahre mit einem gebremsten Wachstum. 2011 werde der globale Konjunkturauftrieb nur noch bei rund 3,3 Prozent liegen, nachdem er 2010 noch 3,9 Prozent betragen hatte.

In einem am Mittwoch (Ortszeit) vorgelegten Ausblick für 2012 sagt die Weltbank eine Zunahme der Wirtschaftsleistung um durchschnittlich 3,6 Prozent voraus. Die leichte Abkühlung der Weltwirtschaft ist nach Meinung der Weltbank-Experten zu erwarten gewesen. Viele Länder hätten nach der zurückliegenden Rezession im vergangenen Jahr mit Konjunkturpaketen versucht, ihre Wirtschaft wieder anzukurbeln. Diese Programme laufen vielerorts nun aus.

Motoren des weltweiten Wachstums seien auch künftig die Schwellen- und Entwicklungsländer. Sie würden in diesem Jahr um 6 Prozent und 2012 um 6,1 Prozent zulegen. Im vergangenen Jahr hatte der Auftrieb in den armen Ländern nach letzten Schätzungen noch 7 Prozent betragen. Mit 10 Prozent am rasantesten sei 2010 China gewachsen, die Asien-Pazifik-Region habe insgesamt um 9,3 Prozent angezogen. In China werde es in diesem Jahr einen Rückgang auf 8,7 Prozent, in der restlichen Region auf 8 Prozent geben.

Die großen Industrieländer müssen nach Ansicht der Weltbank 2011 mit einer gezügelten Konjunktur klarkommen, die nur noch um 2,4 Prozent zulegen wird, nachdem sie im Vorjahr noch um 2,8 Prozent gewachsen war. Für 2012 werden 2,7 Prozent geschätzt.

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