Procter & Gamble
Zum US-Multi Procter & Gamble gehört seit 2003 auch die deutsche Traditionsfirma Wella. Foto: Frank May

Zum US-Multi Procter & Gamble gehört seit 2003 auch die deutsche Traditionsfirma Wella. Foto: Frank May

dpa

Zum US-Multi Procter & Gamble gehört seit 2003 auch die deutsche Traditionsfirma Wella. Foto: Frank May

Cincinnati (dpa) - Beim weltgrößten US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble ist der Gewinn wegen der Schwäche seines Friseurproduktgeschäfts sowie hoher Rohstoffpreise eingebrochen.

Im zweiten Geschäftsquartal, das im Dezember endete, schmolz der Überschuss um knapp die Hälfte auf 1,7 Milliarden US-Dollar, wie der Konzern am Freitag berichtete. Ursache des Rückgangs hatten in erster Linie Abschreibungen in Höhe von 1,5 Milliarden Dollar, die Procter & Gamble auf sein Geschäft mit Friseurprodukten und Zubehör vornehmen musste. Für das Gesamtjahr senkte der Konzern zudem seine Gewinnschätzungen und begründete dies mit Währungseffekten.

Den Umsatz konnte Procter & Gamble im zweiten Geschäftsquartal auch dank Preiserhöhungen um vier Prozent auf 22,1 Milliarden Dollar steigern. Das Unternehmen stellt unter anderem Pampers-Windeln, Pantene-Shampoo und Duracell-Batterien her. Am stärksten wächst der Konzern derzeit in der Babypflege. Zum US-Multi gehört seit 2003 auch die deutsche Traditionsfirma Wella.

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