FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Mittwoch infolge von robusten Konjunkturdaten aus den USA kräftig unter Verkaufsdruck geraten. Im New Yorker Handel wurde die Gemeinschaftswährung zuletzt mit 1,3144 US-Dollar gehandelt und lag damit nur leicht oberhalb ihres zuvor erreichten Tagestiefs bei 1,3125 Dollar. "Die sich offenbar verbessernde Beschäftigungsentwicklung in den USA hat den Dollar gestützt", sagte Antje Praefcke, Devisenexpertin der Commerzbank.

Wie der Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP) berichtete, war die von ihm gemessene Zahl der Beschäftigten in den USA im Dezember deutlicher gestiegen als erwartet. Die als Indikator für den am Freitag anstehenden großen Arbeitsmarktbericht gesehene Beschäftigtenzahl war zum Vormonat um 297.000 geklettert, nachdem Experten vorher nur einen Anstieg um 100.000 erwartet hatten. Laut Händlern war dies der größte monatliche Anstieg seit der ersten Ermittlung im Jahr 2000. Zudem hatte sich die Stimmung der US-Einkaufsmanager im Dienstleistungssektor im Dezember stärker als erwartet aufgehellt. "All dies bestätigt die Ansicht, dass die weltgrößte Volkswirtschaft auf dem Weg zu einer stetigen Erholung ist", sagte ein Börsianer.

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