NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat sich am Montag etwas von seinen zwischenzeitlichen Verlusten erholt. Die europäische Gemeinschaftswährung wurde in New York zuletzt mit 1,3225 US-Dollar gehandelt, nachdem sie am Morgen noch bis auf 1,3158 Dollar gefallen war. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,3220 (Freitag: 1,3217) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7564 (0,7566) Euro.

Börsianern zufolge wirkte sich positiv auf die Gemeinschaftswährung aus, dass Griechenland damit rechne, dass die privaten Anleihegläubiger den beschlossenen Anleihetausch überwiegend akzeptieren werden. Hinsichtlich der Konditionen, die Athen seinen Gläubigern vorschlägt, sagte Finanzminister Evangelos Venizelos: "Dies ist das beste Angebot, denn es ist das einzige Angebot." Er betonte zugleich seine Entschlossenheit, private Gläubiger notfalls zum Schuldenschnitt über Klauseln zu zwingen, falls der Forderungsverzicht nicht auf freiwilliger Basis zustande komme.

Hinzu seien positiv ausgefallene Konjunkturdaten aus den USA gekommen, die die Nachfrage nach dem Dollar gebremst hätten, sagten Händler. Der Auftragseingang in der US-Industrie hatte sich im Januar weniger stark abgeschwächt als erwartet und zudem hatte sich die Stimmung im Dienstleistungssektor im Februar überraschend aufgehellt. Im frühen Geschäft waren noch enttäuschend ausgefallene Konjunkturdaten aus Europa für die vorübergehende Schwäche des Eurokurs verantwortlich gemacht worden. Die Stimmung der Einkaufsmanager hatte sich im Februar stärker eingetrübt als zunächst ermittelt.

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