FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Donnerstag nicht von den kräftigen Kursverlusten vom Vortag erholt. Am Morgen kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,3143 US-Dollar. Ein Dollar war damit 0,7607 Euro wert. Robuste Konjunkturdaten aus den USA hatten den Euro am Mittwoch in der Spitze um rund zwei Cent gedrückt. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Mittwoch noch auf 1,3213 (Dienstag: 1,3421) Dollar festgesetzt.

Die Beschäftigungsumfrage des Arbeitsmarkt-Dienstleisters ADP hatte am Mittwoch positiv überrascht und die Hoffnung auf robuste Arbeitsmarktdaten geweckt. Die offiziellen Daten für Dezember werden am Freitag erwartet. Mit einem starken Arbeitsmarktbericht könnte der Start 2011 für den Dollar aus Sicht der Commerzbank durchaus erfolgreich werden. Ängste, dass die US-Notenbank mit zusätzlichen Stützungsmaßnahmen noch einmal nachlege, dürften dann zunächst der Vergangenheit angehören. Vielmehr könnte wieder ein gewisser Optimismus bezüglich der US-Wirtschaft um sich greifen. Damit würde sich der Blick zwangsläufig wieder auf die Probleme im Euroraum richten.

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