NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro ist im US-Handel über 1,31 Dollar geklettert. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,3131 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs zuvor noch auf 1,2973 (Dienstag: 1,2948) Dollar festgesetzt. Der Dollar war damit 0,7708 (0,7723) Euro wert.

Das hochverschuldete Portugal hatte sich erfolgreich frisches Geld am Kapitalmarkt besorgt. Die Emission war wegen der wieder aufgeflammten Schuldenkrise am Markt mit großer Spannung erwartet worden. "Der Euro hat sich stabilisiert. Der Befreiungsschlag ist aber noch nicht gelungen", sagte Devisenexperte Eugen Keller vom Bankhaus Metzler.

Der Euro dürfte auch in den kommenden Monaten im Fadenkreuz der Märkte bleiben. Die einseitige Konzentration auf die Euro-Schuldenkriese dürfte sich fortsetzen. Noch seien zu viele Fragen offen. Dies gelte insbesondere für die Zeit nach 2013, wenn der bisherige Rettungsschirm auslaufe.

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