FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist am Dienstag trotz einer Stimmungseintrübung unter deutschen Finanzexperten über die Marke von 1,42 US-Dollar gestiegen. Im Mittagshandel kostete die Gemeinschaftswährung 1,4215 Dollar und damit rund einen halben Cent mehr als am Morgen. Ein Dollar war damit 0,7034 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Montagmittag noch auf 1,4143 (Freitag: 1,4280) Dollar festgesetzt.

Auftrieb erhielt der Euro laut Händlern von deutschen Konjunkturdaten. Obgleich die ZEW-Konjunkturerwartungen zum dritten Mal in Folge nachgaben, stieg die Lagekomponente des Indikators deutlich auf einen neuen Rekordwert. Hintergrund ist das starke Wachstum der deutschen Wirtschaft zu Jahresbeginn. Im ersten Quartal war Deutschland um 1,5 Prozent gewachsen und damit so stark wie selten zuvor. Darüber verwiesen Händler auf eine erfolgreiche Emission von Geldmarktpapieren in Spanien als Unterstützung für den Euro.

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