FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro ist in der Nacht zum Freitag unter die Marke von 1,30 US-Dollar gerutscht. Am Morgen kostete die europäische Gemeinschaftswährung 1,2986 Dollar. Ein Dollar war damit 0,7698 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag noch auf 1,3091 (Mittwoch: 1,3213) Dollar festgesetzt.

Der Euro steht laut Landesbank Hessen-Thüringen auf breiter Front unter Druck. Ein Grund sei die Vorfreude auf einen robusten US-Arbeitsmarktbericht. Am Nachmittag werde sich zeigen, ob die positiven Signale für den Arbeitsmarkt auch tatsächlich in einen kräftigen Anstieg der Beschäftigung mündeten, hieß es. Auch Sorgen um die Staatsfinanzen der Eurozone belasteten den Euro weiterhin.

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