NEW YORK (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro ist am Dienstag nach der Herabstufung Irlands durch die Ratingagentur Moody's unter 1,40 US-Dollar abgesackt. Nachdem sich die Gemeinschaftswährung zuvor von ihrem Tagestief bei 1,3827 Dollar am Vormittag in Frankfurt erholt hatte und im New Yorker Handel zunächst bis auf 1,4053 Dollar gestiegen war, notierte sie zuletzt nur noch bei 1,3998 Dollar. Die Agentur hatte die Kreditwürdigkeit Irlands auf "Ramsch"-Niveau gesenkt.

Die weitere Zuspitzung der Schuldenkrise in der Eurozone war am Morgen der Grund für das Tagestief und zugleich auch Viermonatstief des Euro gewesen. Alarmierende Meldungen über ein mögliches Überschwappen der Griechenland-Krise auf Italien hatte die Anleger in Scharen aus dem Euro getrieben, bevor es zu einer spürbaren Entspannung an den Finanzmärkten kam. Unter den Anlegern kursierten Gerüchte über ein angebliches Eingreifen der Europäischen Zentralbank an den europäischen Anleihemärkten. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs schließlich auf 1,3975 (Montag: 1,4056) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7156 (0,7114) Euro.

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