FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Eurokurs hat sich am Montag trotz leichter Kursverluste über der Marke von 1,29 US-Dollar behauptet. Experten erwarten einen sehr ruhigen Handel, da die Börsen in den USA und Asien geschlossen blieben. Gegen Mittag wurde die europäische Gemeinschaftswährung bei 1,2947 Dollar notiert. Im asiatischen Handel hatte sie zeitweise noch 1,2963 Dollar gekostet. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,2939 (Donnerstag: 1,2889) Dollar festgesetzt.

Am Donnerstag vergangener Woche war der Euro auf den tiefsten Stand seit September 2010 gefallen. In den Kursverlusten gegenüber dem Dollar mache sich weiterhin die Unsicherheit darüber bemerkbar, wie sich die Schuldenkrise sowie die Situation für die Weltwirtschaft insgesamt 2012 entwickelt, schreiben die Devisen-Experten der HSH-Nordbank.

Positive Signale in Sachen Schuldenkrise kamen zum Wochenauftakt vom italienischen Anleihemarkt, wo die Renditen nachgaben. Zudem bestätigte das Forschungsunternehmen Markit eine Stimmungsaufhellung unter den Einkaufsmanagern des Verarbeitenden Gewerbes in der Eurozone. Allerdings signalisiert der entsprechende Indikator trotz der Verbesserung weiterhin eine Abschwächung der Konjunktur.

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