FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Mittwoch leicht von seinen starken Vortagsverlusten erholt. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,3390 US-Dollar und damit knapp einen halben Cent mehr als am späten Vorabend. Ein Dollar war zuletzt 0,7468 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Dienstag noch auf 1,3496 (Vortag: 1,3647) Dollar festgesetzt.

Trotz der leichten Erholung hat der Euro allein seit Wochenbeginn rund vier Cent an Wert eingebüßt. Die Rettung des finanzschwachen Euro-Staats Irland hatte nur kurzzeitig für Erleichterung gesorgt. Die Schuldenkrise ist nach wie vor das bestimmende Thema am Markt. So hat die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) die Kreditwürdigkeit Irlands deutlich gesenkt und zudem weitere Herabstufungen in Aussicht gestellt. Darüber hinaus wird an den Märkten spekuliert, dass nach Irland weitere Länder unter den Rettungsschirm von Europäischer Union (EU) und Internationalem Währungsfonds (IWF) drängen könnten. Als Wackelkandidaten gelten in erster Linie Portugal und Spanien.

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