FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Freitag etwas von seinen starken Verlusten vom Vortag erholt. Am Morgen kostete die Gemeinschaftswährung 1,3195 US-Dollar und damit gut einen halben Cent mehr als im Tief am Donnerstag. Ein Dollar war zuletzt 0,7578 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag auf 1,3167 (Mittwoch: 1,3225) Dollar festgesetzt.

Am Donnerstag war der Euro kräftig von schwachen Konjunkturdaten aus Europa und China belastet worden. In beiden Regionen gaben die Einkaufsmanagerindizes - wichtige Frühindikatoren für die Konjunktur - spürbar nach. Zudem liegen die Kennzahlen wieder im Kontraktionsbereich, der auf eine schrumpfende Wirtschaftsleistung schließen lässt. Besonders enttäuschend wurden die Indikatoren aus der deutschen Industrie aufgenommen, die ebenfalls auf eine sinkende Produktion hindeuten.

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