FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat zum Wochenausklang von einer allgemein guten Stimmung den den Finanzmärkten profitiert. Gegen Mittag kostete die Gemeinschaftswährung 1,3150 US-Dollar und damit rund einen halben Cent mehr als am Morgen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstag auf 1,3145 (Mittwoch: 1,2942) Dollar festgesetzt.

Händler nannten nicht zuletzt die gute Stimmung an den europäischen Aktien- und Anleihemärkten als Unterstützung für den Euro. Zudem konnte sich Italien mit kurzfristigen Papieren so günstig wie zuletzt im Mai 2011 refinanzieren. Auch an den Sekundärmärkten gaben die Renditen weiter nach. In Italien und Spanien liegen sie im richtungsweisenden Zehnjahresbereich wieder deutlich unter der Marke von sechs beziehungsweise fünf Prozent. Im Spätherbst hatten sie mit 7,5 Prozent (Italien) und rund sieben Prozent (Spanien) extrem hohe Werte erreicht.

Vor dem Wochenende richten sich die Blicke der Anleger noch in Richtung USA. Dort werden am Nachmittag erste Wachstumszahlen für das Schlussquartal 2011 veröffentlicht. Experten rechnen mit einer deutlichen Wachstumsbeschleunigung. Bereits zum Jahresende hin waren amerikanische Konjunkturdaten überwiegend robust ausgefallen. Dennoch fährt die US-Notenbank Fed einen immer expansiveren Kurs. Zur Wochenmitte hatte sie ihr Versprechen rekordniedriger Zinsen von Mitte 2013 auf Ende 2014 verlängert.

Leserkommentare


() Registrierte Nutzer