NEW YORK (dpa-AFX) - Der Euro hat seine Kursgewinne gegenüber dem US-Dollar am Montagabend weiter ausgebaut. Dabei war die Gemeinschaftswährung zeitweise bis auf 1,3433 Dollar geklettert, bevor die Gewinne zuletzt auf 1,3402 Dollar abschmolzen. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am frühen Nachmittag noch auf 1,3267 (Freitag: 1,3244) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7538 (0,7551) Euro.

Marktteilnehmer erklärten den Anstieg vor allem mit der Schwäche des Dollar in Folge neu hochgekochter Sorgen um die Schieflage des US-Haushalts. Auslöser sei die Ratingagentur Moody's gewesen, die in einem Kommentar nach dem in der Vorwoche erzielten Steuerkompromiss auf eine mögliche Senkung ihres Ausblicks vorbereitet habe, hieß es. US-Präsident Barack Obama hatte sich mit den oppositionellen Republikanern darauf verständigt, die noch von der Vorgängerregierung unter George W. Bush beschlossenen Steuervergünstigungen für zwei weitere Jahre fortzuführen.

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