FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Euro hat sich am Freitag deutlich über der Marke von 1,33 US-Dollar gehalten. Im frühen Handel kostete die Gemeinschaftswährung 1,3360 Dollar, nachdem sie am Vortag kräftig um mehr als zwei Cent zugelegt hatte. Ein Dollar war zuletzt 0,7485 Euro wert. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs am Donnerstagmittag noch auf 1,3199 (Mittwoch: 1,2973) Dollar festgesetzt.

Allein in den vergangenen beiden Handelstagen hat der Euro um fast vier Cent zugelegt. Experten begründen dies zum einen mit der etwas ruhigeren Lage in Europa, nachdem die Schuldenkrise zuvor wieder stark aufgeflammt war. Zum anderen wurde der Euro stark durch Aussagen von EZB-Chef Jean-Claude Trichet am Donnerstag gestützt. Trichet signalisierte die Bereitschaft der Notenbank, einer anziehenden Inflation gegebenenfalls mit Zinserhöhungen zu begegnen. Zuletzt hatte der Ruf der Notenbank Kratzer erlitten, nachdem Befürchtungen aufgekommen waren, die EZB könnte ihre Ziel der Preisstabilität wegen der Schuldenkrise vernachlässigen.

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