FRANKFURT (dpa-AFX) - Der Kurs des Euro hat am Dienstag nach einem kurzen Ausflug über die Marke von 1,34 US-Dollar wieder den Rückwärtsgang eingelegt. Nachdem die Gemeinschaftswährung zwischenzeitlich bis auf 1,3433 Dollar gestiegen war und damit den höchsten Stand seit drei Wochen markierte, rutschte sie im New Yorker Handel wieder ins Minus ab. Zuletzt wurden nur noch 1,3313 Dollar für einen Euro gezahlt.

Händler begründeten den plötzlichen Rückgang mit überraschend guten US-Konjunkturdaten. In den USA war der Auftragseingang der Industrie im November entgegen den Erwartungen von Experten gestiegen. Zudem hätten zu verzeichnende Gewinnmitnahmen bei Rohstoffen dem Dollar geholfen, hieß es. "Mit der noch immer ungelösten Schuldenkrise wird es ohnehin immer wieder Rückfälle für den Euro geben", urteilte ein Marktteilnehmer. Laut dem Devisenexperten Rainer Sartoris vom Bankhaus HSBC Trinkaus befindet sich der Euro weiterhin in seiner jüngsten Handelsspanne von 1,30 bis 1,35 Dollar. Ein neuer Trend am Devisenmarkt sei daher nicht zu erkennen, sagte Sartoris.

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