NEW YORK (dpa-AFX) - Ein enttäuschender US-Arbeitsmarktbericht hat den Kurs des Euro am Freitag im Handelsverlauf unter 1,42 Dollar gedrückt. Die Gemeinschaftswährung kostete zuletzt 1,4193 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank (EZB) hatte den Referenzkurs auf 1,4255 (Donnerstag: 1,4285) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7015 (0,7000) Euro.

In den USA hatte die Beschäftigtenzahl im August stagniert, während Volkswirte einen Beschäftigungsaufbau von 68.000 erwartet hatten. "Der US-Arbeitsmarktbericht hat die Verunsicherung erhöht und den Euro belastet, sagte Ulrich Leuchtmann, Leiter der Devisenabteilung bei der Commerzbank. In einem normalen Umfeld hätten die Zahlen eigentlich den Dollar belasten müssen. "Angesichts der schwelenden Schuldenkrise in der Eurozone gilt der Dollar aber derzeit als die zuverlässigere Währung", sagte Leuchtmann.

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